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Die Montessori-Schule in Herzogenaurach wollte mehr als nur Pläne und Ordnerstruktur, sie suchte eine digitale Grundlage, die die alltäglichen Prozesse wirklich unterstützt. Deshalb wurde auf Basis einer Punktwolke mit ioFM ein 3D-Modell erstellt, das alle 80 Räume umfasst – inklusive ihrer 3D-Scans im tatsächlichen Ist-Zustand. Weil sich das Modell in ACC weiterverwenden lässt, wird es zur praktischen Brücke in die laufenden Facility-Management-Prozesse der Schule. ioFM fungiert dabei als eine Verbindung zwischen Punktwolke und CDE – ohne dass dafür händisch modelliert werden muss. Statt ein Bestandsgebäude zeitaufwendig in Revit nachzubauen, entsteht auf Basis der Punktwolke niederschwellig ein FM-taugliches 3D-Modell. 

Im Vergleich zu „Scannen und danach modellieren“, was oft viel Zeit und Budget bindet, ist „Scannen und ioFM“ deutlich schneller und günstiger – gerade dann, wenn es um die  Nutzung im Betrieb geht. Für ACC-Nutzer ist ioFM zudem ein effektiver Zwischenschritt: das ioFM-Modell kann in ACC geladen werden und schafft dort eine strukturierte 3D-Basis, auf der anschliessend Facility-Management-Prozesse stattfinden können, ohne dass zuvor ein detailliertes BIM-Modell erstellt werden muss.

Die Montessori-Schule in Herzogenaurach hat - ohne Modellieraufwand - ein FM taugliches Gebäudemodell, das alle 80 Räume umfasst, inklusive ihrer 3D-Scans. Der konkrete Nutzen liegt auf der Hand: das Facility Management bildet der Hausmeister in der Autodesk Construction Cloud ab. Selbst Eltern, die das Schulgebäude nicht so gut kennen, können sich mit dem ioFM Modell  schnell wartungsrelevante Objekte schnell aufsuchen.

Interview

“Das Grösste für mich ist, dass ich mit der Digitalisierung unseres Schulgebäudes und den darin befindlichen Werten (Objekten) in der Lage sein werde, alles vor dem Ruhestand geordnet zu übergeben.“

 
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Matthias Brand
 
Hausmeister der Montessori Schule in Herzogenaurach

 

Sie haben bisher vor allem mit Plänen gearbeitet, wollten aber bewusst ein 3D-Modell in Ihre tägliche Arbeit integrieren. Was bringt Ihnen ioFM als Hausmeister dabei ganz konkret?
Für mich ist der grösste Nutzen, dass aus der Punktwolke sehr schnell ein verständliches 3D-Modell entsteht, in dem die 3D-Scans der Räume direkt integriert sind. Ich sehe die Räume im echten Ist-Zustand und kann mich sofort orientieren. Das ist im Alltag entscheidend, weil ich eine verlässliche, visuelle Grundlage brauche, die mir hilft, Dinge zu finden und sauber zu dokumentieren. Und in der Kommunikation macht das einen riesigen Unterschied: wenn ich etwas mit dem Elternrat bespreche, wo viele Beteiligte kein Vorwissen haben, ist es viel einfacher, die Situation im 3D-Modell zu zeigen als in einem Grundriss. Das macht Inhalte sofort verständlich und erleichtert die Abstimmung zwischen allen Beteiligten.

Wo lag denn der Schmerzpunkt im Alltag, bevor ioFM kam?
Früher hatte ich meistens nur Grundrisse und Dokumente. Das ging zwar grundsätzlich, war aber mühsam: auf dem Plan sieht vieles gleich aus, und es fehlt die direkte Visualisierung der einzelnen Objekte. Wenn ich zum Beispiel einen Feuerlöscher prüfen, eine Leuchte lokalisieren oder eine bestimmte Komponente in einem Raum finden musste, war das oft ein Suchen und Abgleichen: Plan auf, Raum suchen, Position abschätzen, vor Ort prüfen – und hoffen, dass der Planstand stimmt. Gerade bei Umbauten oder wenn etwas versetzt wurde, war das unzuverlässig. Mit ioFM habe ich die visuelle Realität des Gebäudes und kann Objekte viel eindeutiger zuordnen.

Und wie läuft das dann mit den Objekten und was passiert danach in ACC?
Ich definiere auf Basis des ioFM-Modells die relevanten Objekte, zum Beispiel Feuerlöscher, und erfasse sie als Assets dort, wo sie tatsächlich im Gebäude sind. Diese Assets werden anschliessend in ACC eingelesen. Und das ist für mich wichtig: in ACC mache ich dann mit meinen gewohnten Abläufen weiter – Objektverwaltung, Nachverfolgung, Dokumentation und Aufgaben. Bei den Aufgaben ist mir besonders wichtig, dass ich immer sehe bei wem eine Aufgabe gerade liegt und wie der Status ist. Das erleichtert unsere Zusammenarbeit enorm!

Der Unterschied ist, dass ich jetzt eine belastbare 3D-Grundlage habe und die Daten nicht nur „irgendwo in Plänen“ stecken, sondern direkt an der richtigen Stelle im Gebäude verankert sind.

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