Drei Schritte vom Laserscan einer Autobahn zur CAD-Zeichnung, jede Linie maximal 10 mm von der Markierung entfernt.
Kirioll kennen Sie vielleicht schon. Aber wissen Sie auch, wie es aus dem Laserscan einer Autobahn CAD-Linien erzeugt, die auf 10 mm genau sind?
Kirioll hat seinen ersten Praxiseinsatz auf einem Abschnitt der A93 in Bayern absolviert. Gemeinsam mit der Lang&Lang GmbH und dem Vermessungsbüro Rink haben wir Wege gefunden, zusätzliche Einsparungen zu erzielen und gleichzeitig die Präzision zu erhöhen.
Das Video zeigt die Pipeline Schritt für Schritt, von der rohen Punktwolke bis zum 3D-Modell und den Plänen. Kirioll erkennt inzwischen zuverlässig nicht nur Fahrbahnmarkierungen, sondern auch weitere Objektklassen entlang der Strasse.
Wir haben mit den Markierungen begonnen, weil sie die Referenz für den Rest des Modells bilden: Jede Linie weicht höchstens 10 mm von der Markierung in der Punktwolke ab, in der Regel nur 3 bis 5 mm.
So funktioniert es:
1. Die KI segmentiert die Punktwolke, erkennt die Objekte und erstellt ein präzises mathematisches Modell davon.
2. 3D-Modell und Pläne werden automatisch generiert, ein eigens entwickeltes Plugin überträgt die Daten direkt in Civil 3D.
3. Ein Ingenieur prüft und ergänzt das Ergebnis. Jede Korrektur fliesst zurück in die KI, sodass sie mit jedem Projekt besser wird.
Sie arbeiten mit mobilen Laserscans von Strassen? Schreiben Sie uns, und wir zeigen Ihnen das Ergebnis an einem Abschnitt Ihrer eigenen Daten.